Die Dominanz von Bitcoin steigt, wenn ETH/BTC zusammenbricht

Quelle: Adobe/Wit

Die Dominanz von Bitcoin (BTC) – der Anteil von Bitcoin an der gesamten Krypto-Marktkapitalisierung – ist in den letzten zwei Tagen stark gestiegen, da der Preis von Ethereum (ETH) gegenüber BTC nach unten gefallen ist.

Seit Mittwoch dieser Woche ist die Bitcoin-Dominanz von unter 42 % auf 44,3 % am Donnerstag um 10:23 UTC gestiegen, dem höchsten Stand seit dem 11. November letzten Jahres.

Bitcoin-Dominanz:

Quelle: TradingView

Der starke Anstieg der Bitcoin-Dominanz ist das Ergebnis des starken Ausverkaufs an den Kryptomärkten in dieser Woche. Marktausverkäufe haben in der Vergangenheit oft zu stärkeren Verkäufen von Altcoins als Bitcoin geführt, wobei letzteres von einigen als „sicherer Hafen“ innerhalb von Krypto angesehen wird.

ETH/BTC unter Druck

Insbesondere der ETH/BTC-Kurs ist nun ebenfalls unter Druck geraten, nachdem sich ETH Anfang der Woche gut gegen BTC behauptet hatte. Erst am Montag dieser Woche hat ETH gegenüber BTC zugelegt, trotz stark niedrigerer Preise in US-Dollar auf einem Großteil des Kryptomarktes.

Am Donnerstag hatte sich der technische Ausblick im Chart jedoch von neutral zu rückläufig geändert, wobei ETH nun eine wichtige Trendlinie auf dem Wochen-Chart gegen BTC berührt, die seit Juni letzten Jahres besteht.

Wochenchart von ETH/BTC:

Quelle: TradingView

Nik Bhatia, ein beliebter Bitcoin-Befürworter und außerordentlicher Professor für Finanzen an der Universität von Südkaliforniennannte den möglichen Zusammenbruch von ETH/BTC eine rote Kerze „dunkler als alles“.

„Es stinkt nach Tod“, fügte der beliebte Bitcoiner hinzu.

____

Mehr erfahren:
– Einbruch des Kryptomarktes – und Erholung – nach UST De-Peg, US-Inflationsbericht
– Bitcoin und Ethereum rutschen ab, Analysten suchen nach möglichem Boden

– Bitcoin On-Chain-Metriken am stärksten unter den Peers – Kraken
– Verkäufe von Blue-Chip-NFTs brechen inmitten des Krypto-Marktcrashs ein

– Marktpanik setzt Tether Peg unter Druck
– Citadel Securities und BlackRock behaupten, sie hätten keine Rolle beim UST-Zusammenbruch gespielt

Kommentar veröffentlichen

Neuere Ältere